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Rahmschmarren mit Zwetschkenröster

Rahmschmarren

Goldgelb gebraten, wunderbar fluffig und saftig, dazu ein selbstgemachtes Kompott. Einem Rahmschmarren mit Zwetschkenröster kann niemand widerstehen.

Österreich ist ein Schlaraffenland für Mehlspeisen-Liebhaber. Bei uns werden die süßen Gerichte nicht nur als Dessert, sondern oft auch als Hautmahlzeit serviert. Daher backe ich meine Schmarren auch in der Pfanne und nicht im Backrohr. Ich bräuchte 4 Backrohre um alle am Tisch in einer angemessenen Zeit satt zu bekommen.

Der Rahmschmarren ist eine Variante des Kaiserschmarrens. Durch die Zugabe von Sauerrahm wird er gehaltvoller. Er ist gleichzeitig locker und cremig. Dazu gibt’s im Herbst einen Zwetschkenröster. Ich bereite ihn mit Rotwein zu. Wenn Kinder mitessen, dann kann man den Rotwein durch dieselbe Menge an Fruchtsaft oder halb Fruchtsaft / halb Wasser ersetzen., Man sollte nur darauf achten, dass der Fruchtsaft nicht zu süß ist. Ein herber Preiselbeersaft wäre eine gute Alternative.

Beim Backen des Schmarrens gibt es einige Punkte zu beachten, damit er auch gelingt. Wenn man zu viel Teig in eine heiße Pfann mit wenig Fett gibt, dann erhält man ein außen verbranntes, innen rohes Teigstück, das sich nicht wenden lässt. Also gebe ich so viel Butter in die Pfanne, dass der Boden ganz bedeckt ist. Den Teig gebe ich etwa fingerbreit ein, wo er bei mittlerer Hitze anbäckt. Wenn sich oben kleine Bläschen bilden und die Unterseite schön goldgelb ist, dann zerteile ich den Schmarren je nach Pfannengröße in 2 Hälften oder 4 Viertel. Diese werden dann vorsichtig gewendet, kurz fertig gebraten und in Stücke gerissen. Schon kann serviert werden. Auf das Karamellisieren verzichte ich bei diesem Rezept, da der Zwetschkenröster zusätzliche Süße mitbringt.

Im Blog gibt es außer dem Rahmschmarren mit Zwetschkenröster noch weitere Mehlspeisenrezepte zu entdecken, z.B. Powidlbuchteln, Marillenknödel oder Moosbeernocken. Und nicht vergessen: Schmarren gibt es auch in pikant, wie der Gemüseschmarren.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!

Rahmschmarren mit Zwetschkenröster

Vorbereitungszeit30 Min.
Zubereitungszeit30 Min.
Gericht: Hauptgericht, Nachspeise
Land & Region: Österreich
Portionen: 4 Personen
Autor: Christina

Zutaten

Für den Rahmschmarren

  • 5 Eier
  • 250 g Sauerrahm
  • 50 g Zucker
  • 120 g Weizenmehl
  • 3 EL Butter
  • 1 Prise Salz
  • Puderzucker zum Bestäuben

Für den Zwetschkenröster

  • 500 g Zwetschken
  • 50 g brauner Zucker
  • 1 EL Zitronensaft
  • 1 Zimtstange
  • 1 Sternanis
  • 100 ml Rotwein (alternativ: FRucvhtsaft, z.B. Preiselbeersaft)
  • 1 TL Speisestärke

Anleitungen

  • Für den Zwetschkenröster zuerst die Zwetschken entsteinen und halbieren. In einem Topf mit den restlichen Zutaten (bis auf die Speisestärke) aufkochen und ca. 20 min. köcheln lassen. Speisestärke mit 1 El Wasser anrühren und zum Zwetschkenröster geben. Kurz aufkochen lassen, bis die Stärke bindet.
  • Für den Rahmschmarren die Eier trennen. Die Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen.
  • In einer großen Schüsseln die Eigelbe mit dem Sauerrahm, dem Zucker und dem Mehl zu einem glatten Teig vermengen. Den Eischnee vorsichtig unterheben.
  • 1 El Butter in einer Pfanne bei mittlerer Hitze schmelzen und den Teig etwa daumenbreit einfüllen. Sobald die Unterseite goldgelb, diese in 2 oder 4 Stücke teilen und vorsichtig wenden. Kurz fertig backen und in mundgerechte Stücke reißen. Zum Servieren mit Puderzucker bestäuben.

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