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Rohnenknödel

Rohnenknödel

Die schönsten Farben schenkt uns die Natur. Die Rohne, wie die Rote Bete bei uns genannt wird, taucht alles in ein sattes Pink. Auch die Rohnenknödel können ihre namengebende Zutat nicht verleugnen.

Rote Bete ist ein globaler Superstar in den Herbst- und Wintermonaten. Voll gepackt mit Nährstoffen ist sie wunderbar wandelbar. Was wäre nur der Heringssalat ohne sie, oder Labskaus und Borschtsch. Selbst als Chips schmecken sie hervorragend. Mittlerweile verleihen sie auch Brownies und anderen Kuchen ihre ganz individuelle Note.

Für unser Rezept habe ich die Rohnen aus der aktuellen Gemüsekisten-Lieferung gekocht. Sie sind länglich und haben ein wunderbares Aroma. Natürlich gehen stattdessen auch die runden Rote Bete-Kugeln. Nach dem Kochen schäle ich die sehr dünne Schale mit einem Messer. Das geht ganz leicht.

Zum Schälen solltet ihr aber unbedingt Gummihandschuhe verwenden. Schon der kleinste Spritzer färbt. Das trifft nicht nur für die Hände zu. Wenn man keine Schürze zur Hand hat, dann empfehle ich dringend ein schwarzes Shirt. Verantwortlich dafür ist der Farbstoff Betanin. Die stark färbende Eigenschaft kann man sich auch zu Nutze machen, z.B. für bunten Nudelteig. Auch Ostereier kann man mit dem Saft ganz natürlich in einen Rot-Ton tauchen.

Nun aber zurück zum Rezept: für die Knödel püriere ich die Rohnen gemeinsam mit den Eiern. Auch hier empfehle ich ein hohes Gerät. Der Küche zuliebe. Dann kommt die Mischung zum Knödelbrot und tauch wieder alles in ein sattes Pink. Das Schönste ist, dass die Farbe beim Dämpfen nicht verloren geht.

Wir essen die Rohnenknödel am liebsten als Knödeltris mit einem Spinat- und einem Käseknödel. Das Tris wird mit brauner Butter und viel Parmesan gereicht. Dazu passt ein grüner Salat. Für Gäste habe ich die Knödel auch schon mit einer leichten Meerrettich-Soße serviert.

Ihr könnt nicht genug von Knödel-Rezepten bekommen? Dann schaut mal  die Spinat-Käse-Knödel an, oder die Knödelmuffins. Die Käspressknödel sind ein weiterer Klassiker der Tiroler Hausmannskost.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachkochen und gutes Gelingen!

Rohnenknödel

Vorbereitungszeit50 Min.
Zubereitungszeit25 Min.
Rastzeit30 Min.
Gericht: Hauptgericht
Portionen: 6 Stück
Autor: Christina

Zutaten

  • 200 g Rote Bete
  • 250 g Knödelbrot
  • 40 g Butter
  • 1 Zwiebel
  • 3 Eier
  • 2 EL Mehl
  • Salz

Anleitungen

  • Zuerst die Rote Bete in kochendem Wasser ca. 30-40 min. gar kochen. Darauf achten, dass die Schale unbeschädigt ist. Nach dem Auskühlen mit Gummihandschuhen schälen und grob würfeln.
  • In der Zwischenzeit die Zwiebel fein würfeln und mit der Butter in einer Pfanne glasig dünsten.
  • Das Knödelbrot in eine Schüssel geben. Die Zwiebel mit der Butter hinzufügen.
  • Die Eier in einem hohen Gefäß aufschlagen und mit den Rote Bete-Würfeln pürieren. Zum Knödelbrot geben und alles gut vermischen. Die 2 EL Mehl unterkneten und mit Salz abschmecken. Den Knödelteig zugedeckt ca. 30 Min. rasten lassen.
  • Anschließen mit Gummihandschuhen ca. 6 Knödel formen. In kochendem Salzwasser ca. 20 Min. sieden lassen. Alternativ im Dampfgarer für 25 Min. dämpfen.
  • Mit brauner Butter und Parmesan oder mit einer Meerrettich-Soße servieren.

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